In weiten Teilen Deutschlands wird es für Familien bald deutlich teurer, sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen. Nachdem bereits die Länder Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 4,5 Prozent erhöht haben, wollen nun fünf weitere Bundesländer nachziehen. Bereits acht der 16 Bundesländer haben damit die Steuer angehoben oder planen, sie zu erhöhen.
Ein neues Gesetz ermöglicht es den bisher von der Versicherungspflicht befreiten Angehörigen berufsständischer Versorgungswerke oder auch den Beamten, sich freiwillig zu versichern.
Ihre Ansprüche auf Altersversorgung resultierten bisher aus einer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft in den berufsständischen Versorgungswerken. Hierzu zählen beispielsweise die so genannten kammerfähigen freien Berufe wie Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater und auch Staatsdiener. Sie alle haben jetzt die Möglichkeit, freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.
Ab 2010 sind neben Beiträgen zur Altersvorsorge auch Beträge für die Kranken- und Pflegeversicherung absetzbar. Ein Überblick zeigt, welche Beträge gesetzlich und privat Versicherte künftig von der Steuer absetzen können.
Renteninformation im Internet:
Über die Internetseite von der Deutschen Renteversicherung (www.deutsche-rentenversicherung-bund.de) können Versicherte, eine neue Renteninformationen Online anfordern. Dazu müssen Versicherte Ihre Versicherungsnummer eingeben und die gewünschte Information auswählen. Mit bestätigen der Anfrage, sendet die Deutsche Rentenversicherung die gewünschte Information schriftlich, an die bekannte Anschrift zu.
Seit der letzten Gesundheitsreform können Krankenkassen von ihren Mitglieder Zusatzbeiträge erheben. Wahrscheinlich werden eine Reihe von Kassen in den nächsten Monaten davon Gebrauch machen. Welche Rechte haben Arbeitnehmer in diesem Fall?
(08.04.09) Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass in der EU eine doppelte Erbschaftsbesteuerung zulässig ist. Dies kann Bürger berühren, die Vermögen außerhalb Ihres Wohnsitzlandes haben. In der Vermögensstrukturierung ist dieser Effekt zu prüfen und abzuwägen gegen die individuelle Zielorientierung, Risikostrukturierung und etwaige einkommenssteuerliche Auswirkungen.
(22.12.08) Im Dezember 2008 wurde in letzter Minute die Reform des Erbschaftssteuergesetzes von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Die Reform gilt ab Jan 2009 und kann wahlweise für Übertragungen im Todesfall in 2008 angewandt werden.
Die Entscheidung zur Erbschaftssteuer-Reform wurde bis nach der Landtagswahl in Bayern vertagt.
Nach einem Urteil des Finanzgerichtes Rheinland-Pfalz müssen Eltern die Kapitaleinkünfte eines Kindes versteuern, wenn sie über das Konto voll verfügen (Az.: 5 K 2200/05 vom 4.6.2008)